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Das Musikum St. Johann ...
... umfasst neun Mitgliedsgemeinden. Die Schule bietet ein sehr umfangreiches Bildungsangebot, nahezu alle Instrumente werden angeboten. Die elementare Musikerziehung (Musikalische Früherziehung, Musikalische Grundausbildung) wird stark forciert. Auch die Volksmusik hat einen besonderen Stellenwert.

In St. Johann entstand bereits im Jahr 1947 eine Zweigstelle des Mozarteums. Von diesem Zentrum aus entwickelte sich das Musikschulwesen im Pongau. 1948 wurden Radstadt und Bischofshofen als Zweigstellen der Musikschule St.Johann ausgewählt.

Gründungsplakat
Gründungsplakat

Es folgten Schwarzach (1959), Bad Hofgastein (1960), Werfen -Tenneck (1961) und Bad Gastein (1968). Leiter der Musikschule St. Johann und deren Zweigstellen war von 1956 bis zum Frühjahr 1981 Walter Bader. Den Unterricht erteilten großteils MusiklehrerInnen der Pflichtschulen, Kapellmeister der heimischen Musikkapellen und Walter Bader selbst. Speziell dafür ausgebildete MusiklehrerInnen standen zu dieser Zeit noch nicht zur Verfügung. Das Unterrichtsangebot umfasste die Instrumente Blockflöte, Gitarre, Klavier, Violine und Zither. Auch eine Spielgruppe, Kinderchor und Ballett wurden angeboten.

1961 konzertierte erstmals ein Streichorchester der Musikschule St.Johann.

Streichorchester 1961

Sowohl die räumliche Situation als auch die finanzielle Unterstützung der Gemeinden war zu dieser Zeit gesetzlich nicht geregelt. Im Herbst 1981 übernahm der Hauptschullehrer Johann Kellner die Leitung der Musikschule.

In diesen Jahren (1981- 1984) wurde der Aus- bzw. Aufbau folgender örtlicher Musikschulen kräftig vorangetrieben:

Bischofshofen – Leitung: Mag.Martin Zitz
Gasteinertal – Leitung: Prof. Gottfried Plohovic
Großarl, Hüttschlag – Leitung: Dir. Peter Windhofer
Schwarzach - Leitung: Alder Rieder

1984 erfolgte der erste Reformschritt des Salzburger Musikschulwerkes (SMW): Der Bereich Pongau (Salzachtal, Großarltal, Gasteinertal ) wurde in drei Zweigstellen unterteilt:

Zweigstelle Gasteinertal – Leitung: Prof. Gottfried Plohovic
Zweigstelle St.Johann (St. Johann, Schwarzach, St.Veit, Goldegg, Großarl, Hüttschlag) - Leitung: Johann Kellner
Zweigstelle Bischofshofen (Bischofshofen, Werfen/Tenneck, Pfarrwerfen, Werfenweng)- Leitung: Mag. Martin Zitz

1989 erfolgte der zweite Reformschritt des SMW: Die Zweigstellen Bischofshofen und Gasteinertal wurden der Hauptanstalt St. Johann angegliedert. Es entstand der Musikschulsprengel Pongau I. Die Leitungen der Zweigstellen blieben unverändert. Die Gesamtleitung über 14 Mitgliedsgemeinden (oben genannte Gemeinden und Mühlbach) wurde Hans Kellner anvertraut. In den Jahren 1984 -1991 wurden unter Prof. Bruno Steinschaden (Direktor des SWM) wichtige Reformschritte umgesetzt: Neues Finanzierungsmodell: 60% der Kosten trägt das Land, 40% die Gemeinden
Qualifizierte Lehrkräfte: Es wurden nur mehr Lehrkräfte eingestellt, welche eine fundierte Ausbildung nachweisen konnten. ( z.B.Hochschulabschluss)
Erstellung von Lehrplänen
Einführung von Übertrittsprüfungen
Einführung eines umfassenden Unterrichtsangebotes: Musikkunde, Musikalische Früherziehung, Musikalische Grundausbildung, Chor, Singschule, Orchester

1994 übernahm der Musiklehrer Gernot Pracher die Leitung der Musikschule Pongau I.
Mag. Martin Zitz übergab im Jahre 1996 die Zweigschulleitung von Bischofshofen an Mag. Klaus Vinatzer.
Im Gasteinertal übernahm 1997 Anneliese Gensluckner die Zweigschulleitung von Prof. Gottfried Plohovic.
Seit Dezember 1996 leitet Musikschuldirektor Helmut Taferner das Musikum St. Johann.

Im Jahr 1997 konnte die Musikschule im Gebäude der Polytechnischen Schule in St. Johann ein eigenes Büro und vier Unterrichtsräume beziehen. Die räumliche Situation wird zur Zeit dennoch als unzureichend betrachtet. Ein Teil des Unterrichtes in der Hauptanstalt sowie der Musikunterricht in den Zweigstellen findet deshalb in den örtlichen Volks- und Hauptschulen statt. Auch in den Proberäumen von Blasmusikkapellen wird Instrumentalunterricht erteilt. Im Jahr 2000 erfolgte unter der Leitung von Landesmusikschuldirektor Michael Seywald eine weitere Strukturreform:

Eigenständiger Musikumsprengel Stadt
Installierung von FachgruppenleiterInnen
Unter anderem wurde die Einsetzung eines Sekretariates für jede Sprengelschule als notwendig befunden. Auch der Musikschulsprengel Musikum St.Johann ist somit ganztägig für seine Kunden erreichbar.

Am 18. Februar 2004 bekam das Salzburger Musikschulwerk ein neues Corporate Design. Neben einer visuellen Veränderung (neues Design) erhielt das Salzburger Musikschulwerk mit Musikum Salzburg einen neuen Namen. Neben einer Namensgebung sind es viele Veränderungen und neue Ideen, welche das Musikum Salzburg für die weitere Zukunft wettbewerbsfähig machen sollte.

Mit Schulbeginn 2006/2007 ist das Musikum St. Johann im Haus der Musik untergebracht. Eine neue moderne Musikschule ermöglicht den LehrerInnen und SchülerInnen optimale Unterrichtsbedingungen.

Derzeit gehören dem Musikum St.Johann knapp 1300 Schülerinnen und Schüler an. Diese werden von 46 Lehrkräften unterrichtet.

Daten
Gründung: 1947
SchülerInnen: 1.300
LehrerInnen: 46

Musikgruppen
- Symphonisches Bezirksblasorchester Pongau
- Schlumpforchester St. Johann
- Jugendblasorchester Großarl / Hüttschlag
- Jugendblasorchester Gasteinertal
- Jugendstreichorchester
- Singschule
- zahlreiche gemischte Ensembles

21.11.2013 · Christine Lainer · Musikum St. Johann
Salzburg - Land / Stadt / Gemeinden