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50-jähriges Jubiläum des Musikum Altenmarkt
Bericht zum Festabend am Samstag, 30. März 2019
Der Festabend stand unter dem Motto „Wie war das damals …?“ mit Musik, Bildern und Geschichten. Hans Kellner, ehemaliger Direktor des Musikum St. Johann, führte durch das Abendprogramm. Pioniere der Gründungszeit erzählten von früher und gaben ebenso lustige wie auch interessante Anekdoten zum Besten. Besonders unterhaltsam waren die Schilderungen über „Mein erstes Büro in der Telefonzelle“ und den „Unterricht im Gruselkabinett mit Schlangen, Spinnen und anderem Getier“.

Musikschuldirektor Hansjörg Oppeneiger beschrieb in einem abgewandelten Spruch von Aristoteles, warum wir Menschen der Musik so viel Beachtung schenken: „Im Wesen der Musik liegt es, sowohl dem Zuhörer als auch dem Musizierenden selbst Freude zu bereiten.“ Oppeneiger war es wichtig, dem Publikum geschichtliche Ereignisse und Begebenheiten, aber auch zukünftige Entwicklungen und Strömungen zu präsentieren. Die Festhalle war mit rund 200 interessierten Menschen gefüllt. Alle Mitwirkenden freuten sich über den zahlreichen Besuch der lokalen Politiker und Bürgermeister der Musikschulregion.
Hier finden Sie den TV-Bericht von > Regional TV Salzburg.
Wie ist das Musikum Altenmarkt entstanden?
Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die musikalische Ausbildung in Altenmarkt in der Hand verschiedener Musikanten des Ortes. Besondere Verdienste erwarben sich dabei die Kapellmeister der Trachtenmusikkapelle. 1968 machten sich einige Altenmarkter daran, die musikalische Ausbildung in geordnete Bahnen zu lenken. Im Jänner 1969 leitete eine Initiative von Schneidermeister Otto Rettenwender sen. die Gründung der Musikschule ein.

Die Gründungsversammlung war am 11. Jänner 1969 im Sitzungssaal des Gemeindeamtes. Otto Rettenwender übernahm die Leitung der neu gegründeten Musikschule. Mit ihm unterrichteten Johann Schober (Klarinette), Franz Haitzmann (tiefes Blech und Akkordeon), Georg Höll (hohes Blech) und Hans Hammerl (Gitarre). Otto war für die Saiteninstrumente der Volksmusik zuständig.

In den siebziger und achtziger Jahren leitete Prof. Bernd Kohlschütter eine große Streicherklasse. Mit seinem Orchester und der Gesangsklasse von Margarete Kiessel führte er zwischen 1980 und 1987 einige Opern im Flachauer Kultursaal und im Turnsaal der Hauptschule Altenmarkt auf. Die Bühnenbilder entwarf und baute seine Frau Krista Kohlschütter. Das Orchester wurde zum Großteil aus Altenmarktern gebildet. Verstärkung kam von Musikern aus Salzburg.

Nach einer Reform des Musikschulwerkes erhielt die Zweigschule Altenmarkt 1986 den Namen Musikschule Pongau 3 mit den sechs Gemeinden Altenmarkt, Eben, Flachau, Hüttau, Kleinarl und Wagrain.

Nach der Pensionierung von Otto Rettenwender wurde der Leiter der Musikschule Pongau 2, August Jäger aus Radstadt, vorübergehend auch mit der provisorischen Leitung des Altenmarkter Sprengels betraut. Seit 1. Oktober 1993 führt Hansjörg Oppeneiger die Musikschule. Im Oktober 1993 erhielt die Musikschule im Gebäude der Hauptschule Altenmarkt einen eigenen Raum als Büro zugewiesen. In Folge einer Verwaltungsreform wurde im Februar 1998 Inge Oppeneiger als Sekretärin angestellt.

Seit Februar 2004 wird die Musikschule unter dem Namen Musikum Altenmarkt geführt. Mit großer Freude konnten eigene Unterrichts‐, Veranstaltungs‐ und Verwaltungsräume im Volksschulgebäude Altenmarkt bezogen werden. In Eben und Flachau stehen ebenfalls eigene Unterrichtsräume zur Verfügung. Im Schuljahr 2018/19 werden 310 Schülerinnen und Schüler von 25 Lehrenden unterrichtet.
08.04.2019 · Günter Schaufler · Musikum Landesdirektion
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