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Stimmen zum Alternativen Musikunterricht
Was sagen Eltern und Schüler/innen zum Distance Learning?
ELTERN

„Wir üben fleißig, danke für den steten Nachschub!“

„Danke, dass du uns die vielen MP3 geschickt hast. Philip übt sehr gern damit. Du hast recht, der Ablauf vom aktuellen Stück ist wirklich ein bisschen schwer. Des müssen wir uns noch genauer anhören.“

„Ich finde das mit den Mp3’s eine gute Idee, Marie übt mit Kopfhörer – das heutige Stück langsam – und es geht schon richtig gut. In den nächsten Tagen wird sie jeweils ein anderes Stück auf diese Weise üben – mal schauen wie es dann geht, wenn sie das nächste Mal (wann immer das auch sein wird) mit dir in der Gitarrenstunde ist.

„Vielen Dank für deine Mühe! Es klappt ganz gut mit dem Mitspielen mit den Aufnahmen. Nur mit dem aktuellen Stück kommt Gernot nicht gut zurecht – vielleicht könntest du da noch eine langsamere Version machen, wenn es nicht zu viele Umstände macht?“

„Kathi und ich werden jetzt jeden Tag um Punkt 18:00 alle Fenster aufreissen und ein Duett für die Nachbarn zum Besten geben. Das haben wir heute gleich schon gemacht (Rotenburg und Kitchen Ragtime). Mein Plan wäre auch in dieser Zeit ein Familienlied (Roter Himmel, blaue Wolken) auszuarbeiten. Michael am Klavier und Kathis Schwester an der Altflöte. Mal sehen was da rauskommt.“

„Ich bin zur Zeit noch mehr froh, dass meine Kinder Instrumente spielen. Da haben sie eine sinnvolle Beschäftigung, werden gefordert und haben Spaß!! Danke einstweilen für deine Hilfestellung und die Angebote!“

„Musik- bzw. Instrumentalunterricht am Musikum Grödig während der Corona Krisenzeit schließen einander nicht aus. Durch das herausragende Engagement der tollen Instrumentallehrer/innen am Musikum Grödig, wie in unserem Fall im Fach Klarinette, und dank der Nutzung moderner Medien und Kommunikationskanäle kann auch während dieser für uns alle fordernden Zeit ein sehr guter Unterricht stattfinden.“

„Wie oft beschwert sich so mancher Elternteil bei seinem Sprössling, wenn er das Handy ständig in Verwendung hat und das WLAN zu Hause zu Glühen bringt? - Wie schnell man doch seine Meinung ändert, wenn ohne das Handy nichts mehr geht. Der Grund dafür ist ein Virus.
Die Lehrer im Musikum wussten schon immer, dieses digitale Medium sinnvoll zu nutzen. - Apps zum Stimmen des Instruments, um den Rhythmus zu halten oder um schnell und einfach Informationen weitergeben zu können. Jetzt aber wird zur Gänze über E-Learning unterrichtet, weil es eine gute Möglichkeit ist, mit dem Schüler Kontakt zu halten, Übungsstücke per Video oder per Sprachnachricht zu senden und eingeschlichene Fehler telefonisch abzuklären.
Natürlich kann der persönliche Kontakt und Unterricht durch nichts ersetzt werden, aber die Flexibilität und das Engagement der Lehrer in dieser schwierigen Situation ist fantastisch! Wir freuen uns zwar schon wieder auf den Unterricht im Musikum, aber die Lehrer halten auch in schwierigen Situationen den Unterricht auf hohem Niveau ab.
Wir sind froh, dass der Unterricht nach wie vor regelmäßig stattfinden kann, und der Sprössling hat ein Argument mehr dafür gefunden, dass das Handy in der heutigen Zeit ein absolutes „must have“ ist!?
Macht einfach weiter so, ihr seid auf dem richtigen Weg!“


SCHÜLER/INNEN

„So schwierig die Zeiten mit home-office und so mancher Herausforderung im Zeitalter von Zoom und Skype Konferenzen sein mögen, ein Lichtblick im Computer Dschungel sind meine Gitarre Tutorials von meinem äusserst motivierten Gitarre Lehrer Ronny Wiesauer. Ich möchte fast meinen, Gitarre lernen ist jetzt einfacher geworden als Face-to-Face.
Nicht nur, dass ich zu jeder Zeit (also mal wenn ICH gut Zeit habe) meine Übungsfortschritte (in schlechter Qualität) schicken darf, nein, ich bekomme wirklich lehrreiche, toll geschnittene Video Tutorials postwendend zurück. Dort werden, in einem mehrfach geteilten Bildschirm (Auflösung und Ton in höchster Profi-Qualität) nicht nur die Noten gezeigt und besprochen, gleichzeitig sehe ich rechte und linke Hand meines Lehrers (unterschiedliche Kameraführung), höre seine Ausführungen und Erklärungen zu den Fingersätzen und lausche meinem und seinem Gitarrespiel.
So viel Technik darf sein! Einfach genial! Quarantäne Du darfst von mir aus länger dauern! Ich habe endlich mal Zeit so richtig zu üben und spitzen Unterstützung durch meinen Musiklehrer."

„Es ist total spannend und macht Spaß, seine Übungen und Lieder als Audio Datei oder Video aufzunehmen und an den Lehrer zu schicken, eine besondere Herausforderung, weil dann alles in einem Versuch passen sollte! Wir bemühen uns voll, denn unser Lehrer hört da sehr genau hin. Unsere Mama bekommt dann Emails von unserem Lehrer mit Tipps, Hilfestellungen und neuen Aufgaben, zum Abschluss gibt es immer motivierende Sprachnachrichten. Als nächstes werden wir ausprobieren, den Unterricht als Videokonferenz abzuhalten."

„Also ich finde es manchmal lustig, wenn man zuhause Unterricht hat, aber manchmal traurig, weil man sich nicht persönlich sieht.“

„Das Musikum meistert meiner Meinung nach die aktuelle Situation sehr gut. Ich habe von meiner Lehrerin Noten geschickt bekommen, und ich schicke ihr jede Woche ein Video, in dem ich die neu gelernten Liedstellen spiele. Daraufhin bekomme ich Tipps, was ich noch verbessern kann (auch telefonisch) und eine Aufnahme von den neu zu übenden Stellen, an dieser kann ich mich dann beim Üben orientieren. Bei Fragen kann ich meiner Lehrerin auch immer schreiben oder einfach anrufen und um Hilfe bitten.“

„Der persönliche Kontakt mit dir geht mir schon sehr ab, und sich selbst daheim so zu motivieren, wie du das sonst machst, ist nicht leicht. Aber trotz allem funktioniert es gut. Die Umstellung war mit deiner Unterstützung ganz leicht… Jetzt heißt es halt Videos machen, telefonieren und schreiben.“

„Du kannst mir ruhig mehr Aufgabe geben, mir ist eh so fad!“

„Ich übe jetzt jeden Tag, weil ich nicht raus darf!“

„Wenn wir wieder normal Stunde haben, spiel ich dir das ganze Heft vor!“

„Ich bin froh, dass ich nicht mehr jeden Mittwoch so weit mit dem Auto fahren muss und dadurch mehr Freizeit habe. Schade ist, dass ich meiner Lehrerin nicht direkt begegnen kann.“

„Ich finde es hilfreich, dass ich mir dadurch die Fingersätze genauer anschaue /aufschreibe / erarbeite, weil ich es mehr selber machen muss. Jedoch überhört man beim Telefon vielleicht mal eher was oder versteht es schlechter. Ansonsten finde ich es keine so große Umstellung und es klappt gut mit der Cellostunde über das Videotelefonieren.“

„Ich finde das mit dem Videotelefon eigentlich gar keinen so großen Unterschied zur normalen Stunde. Celloüben muss ich ja trotzdem, aber die Stunde ist sogar gemütlicher, weil ich zu Hause sein kann mit der Jogginghose.“

„Da mich meine Lehrerin jetzt nicht am Klavier begleiten kann, muss ich das selber lernen und das macht grad riesig Spaß. Meine Lehrerin erklärt mir alles, damit ich dann später ganz selbständig sein kann. Die vielen Tipps und Denkanstöße sind jetzt eine tolle Chance, mit vielen neuen Kenntnissen am Klavier fürs Begleiten. Der Gesangsunterricht mit Videotelefonie ist zwar eine Umstellung, schränkt die Weiterbildung aber nicht übermäßig ein. Es geht sogar voll gut bei den Atem-, Körper-, und Einsingübungen – darüber war ich erstaunt.“

„Beim Klavier- und Klarinettenunterricht schicke ich meinen Lehrern Aufnahmen und sie geben Feedback und ich bekomme neue Stücke geschickt. Angenehm ist, dass ich mir selbst einteilen kann, wann ich das Stück aufnehme. Aber der Unterricht ohne Video ist es schwerer, da der direkte Kontakt nicht vorhanden ist. Das empfinde ich wirklich nur als Notlösung und Übergangsphase, damit halt nicht Nichts gespielt wird.“

Ein Anruf bei einer Musikum-Lehrerin am frühen Nachmittag:
„Es tut mir leid, ich habe jetzt keine Zeit, weil ich bis sieben Uhr unterrichte.“

„Liebe Susanna, ich wollte mich bei dir bedanken, dass du den Unterricht so toll per Videotelefonie weiter machst. Noah und Leni haben sehr viel Spaß und für sie ist ein bisschen Normalität in dieser Zeit! Also vielen Dank nochmal und ich hoffe dir und deiner Familie geht es gut! Bis Montag wir freuen uns schon.“

„Ich finde gut, dass wir Heimunterricht haben und per Videochat mit dem Lehrer kommunizieren können, weil mir Schlagzeug spielen Spaß macht.“

„Ich finde, dass die derzeitige Situation schwierig und ganz neu ist. Es ist schade, dass es nur noch übers Internet geht und dies doch etwas ganz anderes ist, als in die Stunde zu kommen."

„Mir geht´s gut, ich würde aber lieber im Unterricht sitzen bzw. im Musikum. Die Lösung, sich selber aufzunehmen und zu schicken finde ich gut."

„Ist für mich kein Problem, genug zu lernen und üben. Lehrerin ist immer für uns da, immer in Kontakt!"

„Ist für mich als Anfänger nicht immer ganz leicht ohne Praxisunterricht, aber meine Lehrerin ist immer für uns erreichbar und steht uns immer mit Rat und Tat zur Seite. Danke!"

„Ich freue mich immer sehr, wenn ich Zeit habe, auf meiner Zither zu spielen!"
19.11.2020 · Günter Schaufler · Musikum Landesdirektion
Salzburg - Land / Stadt / Gemeinden